Phil Rosenthal, writer of the Chicago Tribune asks: “Now that people get what they want the way they want on the Internet, where does that leave those mainstream media outlets that, in traditional fashion, pair the news people want with the news it is thought they need?” Charles Gibson, anchor of ABC World News Tonight, has [...]
The “U.S. vs. Libby” lawsuit did not only put an administration and its actions in the wake of the Iraq war on trial, but featured many stars of the political media landscape on the witness stand. I. Lewis “Scooter” Libby, former top aide to Vice-President Dick Cheney was on trial for purgery and obstruction to federal [...]
An attentive observer could come to the conclusion that the conflict in Iraq was solved a long time ago, the next elections would still be years away and all political issues resolved. At least one will get this impression when tuning in to either MSNBC or FOX News these days. While President Bush is announcing his [...]
In 2006, the Tyndall Report notices a bigger coverage of the Iraq war in the American media than in 2005. Hurricane Katrina also is still among the leaders in the battle for airtime minutes. For 20 years, the report of Andrew Tyndall measures each evening which topics get the most coverage among the three leading evening [...]
Each Sunday, Tim Russert, host of NBC’s Meet the Press, interviews the most influential politicians and most important press members in his Sunday talk show and it should come to no surprise that there is only one topic since the mid-term elections: Iraq. In a recent episode, Russert talked to two columnists of The New York [...]
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Der New York Observer berichtet, dass die New York Times ein neues Design bei seinen Meinungs Artikeln einführern will. Künftig sollen alle Artikel die die Meinung von Redakteuren enthalten auf Nachrichten Seiten der Zeitung deutlicher kenntlich gemacht werden.
Erreichen will man das durch ein simples Konzept: Während die Nachrichten Berichte weiterhin auf beiden Seiten fixiert sind, werden die Kommentare nur noch am linken Rand gebunden sein.
Die Änderung, so Tom Bodkin, der Design Director der Times, zum Observer, wird wahrscheinlich gar nicht sichtbar sein.
“I think a lot of design is to address subconscious issues. Even though people might not notice, they might recognize it subconsciously.”
Vor einigen Monaten hatte der Executive Editor Bill Keller, Bodkin dazu aufgefordert ein Komitee zu bilden, dass die Behandlung von Nachrichten und Meinungen in der Zeitung untersuchen solle. Nach mehreren Meeting, fand das Komittee, dass die Zeitung zu unklar in ihren Definitionen agierte und formulierte einen Bericht der u.a. besagte:
“We have too many labels …. We do not have clear definitions for all of our labeled forms …. We are inconsistent in our use of language …. We are inconsistent in our presentation … ”
Während es in der Tat unklar ist, ob der Leser diese Änderungen denn bemerken wird, ist es immerhin ein Schritt in die richtige Richtung. Schließlich leben wir in einer Zeit wo auf Fox News Meinungen und Kommentare als harte Fakten präsentiert werden und auch in Medien hierzulande die Grenze zwischen persönlicher Meinung und tatsächlichen Nachrichten nicht immer klar eingehalten wird.
Der Kommentar in der ARD Tagesschau ist sicherlich eine Außnahme, und ich rede hier nicht von den Meinungsseiten in jeder Zeitung in der jeder weiß was er vorfinden wird. Es sind diese unterschwelligen Kommentare die den Leser oder Zuschauer in die Ecke des Autors ziehen sollen, ohne dass er weiß was mit ihm geschieht.
Die Zeitung beweist damit wieder einmal ihre besondere Stellung und ihr meistens hervorragendes Selbstkontrollorgan. Man kann sich ähnlich nur öfter wünschen.
Mit dem Spiel der College Football Mannschaften von der University of Miami gegen die Florida State University am Montag Abend hat der amerikanische Sportsender ESPN die Tür in eine neue Welt des Fernsehen aufgestoßen (und dabei gleich das Internet und das Handy mitgenommen).
Was sich ESPN Full Circle nennt hatte bereits einige Testphasen in diesem Jahr durchgemacht. Zum einem beim College Basketball Spiel von Duke gegen Rivale UNC, zum zweiten Male beim NBA Playoff Spiel der Chicago Bulls gegen die Miami Heat. Aber nie hatte es die Ausmaße wie an jenem Abend, an dem wir einen Ausblick in die Medienwelt von morgen genießen durften.
Ich werde hier mal beschreiben was sich auf den einzelnen Outlets von ESPN während des Spiel abgespielt hat und anschließend mich meinen Kritikern widmen:
Was soll ich sagen? Ich bin begeistert. Genauso stelle ich mir Sportübetragungen vor und an alle die jetzt meckern, dass das viel zu viel ist und man das gar nicht alles benutzen kann, dem sei gesagt dass er es ja auch nicht machen brauch. Man kann sich ganz normal vor den Fernseher setzen und das Spiel schauen so wie man es schon immer getan hat.
Alle anderen können währenddesssen auf einen anderen Sender schalten um die Reaktion des gegnerischen Quarterbacks auf ein Sack seiner eigenen Mannschaft zu sehen, oder man kann sich die Interviews einer Radioshow anschauen, die vielleicht gerade darüber reden was die unabwendbare Niederlage wohl für den Trainer bedeuten wird.
Wer noch nicht genug hat der votet mit dem Handy gleich mal für den Spieler des Spiels oder schaut sich im Internet die Live Statistiken nach dem 3. Viertel an.
Zukunft lässt sich bekanntlichermaßen nicht aufhalten und während die Leute hier immer noch darüber grübeln ob ein Eurosport 2 wirklich notwendig ist, hat ESPN es verstanden seinen Kunden das zu geben was sie wollen - was auch immer sie wollen könnten.
Auf reuters.com war folgende Story zu lesen: Die NY Times, ihres Zeichens der Verfechter der Presse- und Meinungsfreiheit, hatte sich entschieden einen Artikel über mutmaßliche Terroristen in England den britischen Lesern vorzuenthalten.
Es hätte sonst mit den lokalen Gesetzen der Briten einen Konflikt gegeben, die u.a. besagen, dass ein Angeklagter während des Prozesses durch etwaige Artikel in der Presse nicht seines fairen Gerichtsprozesses geraubt werden darf.
Der Artikel der NY Times war somit zwar für englische Leser als Headline auf der NYTimes.com Website sichtbar, ein klicken auf den Link enttäuschte sie aber, denn sie fanden folgende Nachricht:
This Article Is Unavailable
On advice of legal counsel, this article is unavailable to readers of nytimes.com in Britain. This arises from the requirement in British law that prohibits publication of prejudicial information about the defendants prior to trial.
Für die Zeitung eine harte Entscheidung, so der Vize-Präsident George Freeman, aber man müsse sich den örtlichen Gesetzen beugen und man würde lieber diesen Schritt gehen, als gänzlich auf den Artikel verzichten zu müssen.
Wie müssen wir mit so etwas umgehen? Schließlich hat hier nicht die Regierung beschlossen die Pressefreiheit einzuschränken, sondern die Presse selbst hat gehandelt und den Lesern in einem anderen Land ein paar wichtige Informationen vorenthalten. Ich verstehe natürlich, dass man sich Gesetzen beugen muss, und das jeder ein Recht auf einen fairen Prozess hat, aber wer nimmt sich heraus zu entscheiden was die Leute wissen sollten und was nicht.
Das ganze hat bei der NY Times mittlerweile einen faden Beigeschmack, denn seit der NSA Wiretapping Affäre die ein Jahr zurückgehalten wurde, habe ich immer mehr das ungute Gefühl, dass hier Leute in hohen Positionen mit ihrer Macht ein bisschen zuviel herumspielen.
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