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Featured Articles

  • Phil Rosenthal, writer of the Chicago Tribune asks: “Now that people get what they want the way they want on the Internet, where does that leave those mainstream media outlets that, in traditional fashion, pair the news people want with the news it is thought they need?” Charles Gibson, anchor of ABC World News Tonight, has [...]

  • The “U.S. vs. Libby” lawsuit did not only put an administration and its actions in the wake of the Iraq war on trial, but featured many stars of the political media landscape on the witness stand. I. Lewis “Scooter” Libby, former top aide to Vice-President Dick Cheney was on trial for purgery and obstruction to federal [...]

  • An attentive observer could come to the conclusion that the conflict in Iraq was solved a long time ago, the next elections would still be years away and all political issues resolved. At least one will get this impression when tuning in to either MSNBC or FOX News these days. While President Bush is announcing his [...]

  • In 2006, the Tyndall Report notices a bigger coverage of the Iraq war in the American media than in 2005. Hurricane Katrina also is still among the leaders in the battle for airtime minutes. For 20 years, the report of Andrew Tyndall measures each evening which topics get the most coverage among the three leading evening [...]

  • Each Sunday, Tim Russert, host of NBC’s Meet the Press, interviews the most influential politicians and most important press members in his Sunday talk show and it should come to no surprise that there is only one topic since the mid-term elections: Iraq. In a recent episode, Russert talked to two columnists of The New York [...]

Twitter Updates


    March 2, 2009

    This week in Der Spiegel

    In this week’s title story of DER SPIEGEL, I am featured on page 127. The article deals with social networks, and I am talking about the news I broke on twitter (N.Y. Times hiring Bono as an op-ed writer) and how J-school students twittered the Obama-McCain forum on national service.

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    Click here to buy the whole issue as an e-paper or browse through the pages.

    August 31, 2008

    Photo Class Assignment

    My first assignment for a photo class was a series on “labor.” I spent 20 minutes with a guy handing out Metro papers for passengers exiting the 1 train at 116th Street and Broadway.

    (more…)

    February 5, 2008

    New York Minute

    Überreste vom New York Besuch.

    Ich verweise hier mal auf die Website von Jörg Groß (der Kerl mit der gleichen Brille), Licht-Malerei. Seine Fotografien sind nicht nur erfrischend, sondern schmücken auch meine Wände.

    January 10, 2008

    WestSite - Das Blog zur U.S.-Wahl

    Besuche meinen neuesten Blog auf den Seiten der WAZ Mediengruppe.

    December 18, 2007

    CNN International

    Zu Gast im Transatlantic Symposium waren heute zwei Vertreter von CNN International: Frederick Pleitgen (s. Foto) ist Korrespondent im Berliner Büro und Bernd Schwintowski der aushelfende Pressesprecher. Beide nahmen sich ca. eine Stunde um den teils sehr kritischen Studenten Rede und Antwort zu stehen und machten dabei eine durchaus gute Figur.

    Ein paar Dinge die bei mir hängen geblieben sind:

    1. Ich war erstaunt zu hören, dass CNN U.S. jedes Recht besitzt die Übetragung von CNN International mit einer Live-Schalte (z.B. einer Pressekonferenz) zu unterbrechen. Ich war immer davon ausgegangen, dass die Chefs in Atlanta den ausländischen Kollegen genug Erfahrung einräumen dies selbst zu tun. Man könnte meinen ein Mitarbeiter im Londoner Hauptquartier wüsste besser was für sein internationales Publikum von Wichigkeit sein könnte.

    2. Wir sprachen kurz über die Herausforderung der i-Report Videos, die mehr und mehr in die Berichterstattung der TV-Sendungen einfließen. Ich stimme überein, dass diese Art von “Bürger-Journalismus” der Branche gut tut. Sie können die Übetragung durch persönliche Sichtweisen aufwerten, und nebenbei noch ein paar Mauern zwischen den als “Elite” beschimpften Journalisten und ihrem Publikum einreisen. Gerade im Zusammenhang mit dem Virginia Tech Massaker, was als Beispiel angesprochen wurde, sehe ich hier allerdings eine große Gefahr. (Zur Erinnerung: Ein Student der Universität hatte im April aus kurzer Entfernung die Todesschüsse des Mörders aufgenommen, es auf den CNN Server geladen und dadurch einen kleinen Weltruhm erreicht.) CNN bezahlte diesen “i-Reporter” für seine spektakulären Aufnahmen, obwohl das hochladen der Videos und Fotos nicht finanziell honoriert wird. Die Frage ist nun, ob CNN durch seine Aktion nicht unwissende, unerfahrene Bürger in die Schusslinie schickt um dadurch ein bisschen Geld bei den Auslandsbüros einsparen zu können. Natürlich gehört ein Mann entlohnt wenn seine Inhalte einem großen Unternehmen satte Gewinne einfahren, aber man muss sich ebenso bewusst sein welche Mechanismen dadurch in Gang gesetzt werden.

    3. Es wurde viel über CNN und seine international-ausgerichteten Nachrichten gesprochen. Anders als bei CNN U.S. oder der ARD Tagesschau, weiß man als CNN Journalist im Ausland nicht genau, welches Publikum man tagtäglich bedient. So wird bei einem Bericht über die Gefangennahme britische Soldaten vom Iran darauf geachtet dass nicht nur Engländer diesen Bericht machen. Ich denke gerade diese Region bietet ein großes Spannungsfeld für einen amerikanischen Sender. Al Jazeera berichtet mittlerweile auf Englisch aus der Region und ist in deutschen Haushalten ebenso zu empfangen wie CNN International. Al Jazeera bestreitet nicht, mit seiner Berichterstattung gegen die einseitige, westliche Mediendominanz vorgehen zu wollen. CNN muss hier aufpassen nicht als das Gegenstück wahrgenommen zu werden und deswegen ist die internationale Zusammenarbeit bei solchen prikären Beiträgen ein absolutes Muss, so seltsam es auch erstmal klingen mag.

    4. Frederick Pleitgen war wie ich am Journalism Department der New York University und zu meiner Freude haben wir von demselben Professor, Adrian Mihai, gelernt. Er stimmte mir zu, dass man bei den richtigen Leuten innerhalb kürzester Zeit so einiges lernen kann. Aus Mihai’s Kurs “TV Reporting” stammt übrigens auch dieses Video von mir.

    November 14, 2007

    Persönliche Planwirtschaft

    In der Vorbereitung auf meinen heutigen Studiobesuch von “hart aber fair” mit Frank Plasberg schaute ich mir ein Interview des Moderators bei Johannes B. Kerner an.

    Neben der Bekenntniss er sei ein überzeugter Wechselwähler - er wählte Jürgen Rüttgers bei der letzten NRW-Landtagswahl - beichtete der Grimme-Preisträger dass er vor jeder Sendung große Angst verspüre, und mit Peer Steinbrück als Gast noch am meisten.

    Hier das Video in der ZDF-Mediathek und noch ein paar nennenswerte Zitate:

    Schöneberger: “Wenn wir zu Ende studiert hätten, dann würden wir heute Taxi fahren.”

    Plasberg: “Aber ich hinten.”

    Kerner: “Würden sie den [Kardinal Meisner] grillen wollen?”

    Plasberg: “Ich grille grundsätzlich keinen, weil ich nicht Kerner heiße und nicht Freitagabends sende.”

    Kerner: “Was wäre ihr Thema diese Woche gewesen?”

    Plasberg (in Anspielung auf den Rauswurf von Eva Hermann): “Da hätten wir gefragt, was darf man in Deutschland sagen und was kann man nicht. Ist eine Autobahn eine Autobahn oder eine Kraftdroschkenstraße.”

    Kerner (in Anspielung auf Plasberg’s Aussage zur Dauer seiner Show): “Sie haben gesagt, ‘ich mach das fünf Jahre.’”

    Plasberg: Ich hab das Recht zu sagen mit 55 - weil ich hab soviele Männer gesehen, die im letzten Berufsdrittel mit der Arschbacke einreißen was sie sich vorher aufgebaut haben - das ist ein Männerproblem, das will ich nicht machen.”

    Kerner: “Im Übrigen sind 5 Jahre eine lange Zeit. Wenn nicht dann könnten sie ja noch Rüttger’s Pressesprecher werden… für seine dritte Amtszeit.” (grinst)

    Plasberg: “Fanden sie das witzig.”

    (Gelächter im Publikum - Kerner zeigt zur Bestätigung in den Zuschauersaal.)

    Plasberg: “Die haben über meine Frage gelacht, nicht über ihre Bemerkung.”

    November 12, 2007

    Die Einstellung macht’s

    “Befehl und Gehorsam sind unbedingt nötig, um ein Team zu bilden und Innovation in einem Unternehmen zu organisieren.”

    Laut Edmung Phelps, dem amerikanischen Ökonom, liegt darin bereits das erste Problem im deutschen Wirtschaftsaufschwung. Dieser, so der Nobelpreisträger, sei lediglich ein simpler Mechanismus der bei sinkendener Arbeitslosenunterstützung zu erwarten sei.

    Allerdings fehlt die Einstellung der Menschen. Die Stundenproduktivität der Europäer liegt nur noch bei 85% der Amerikaner, und in den Schulen und Universitäten verzichtet man auf “westlich-humanistische Literatur” wie Cervantes, Voltaire und William James. Was sich Europa durch Marx und Mussolini verdorben hat, konnten die Amerikaner mit dem New Deal noch ganz gut wegstecken. Carter und Reagan sorgten für die Entmachtung der Gewerkschaften, die Internetrevolution nun für den Rest.

    Dass man in Europa nun mit mehr Investitionen rechnen kann ist leider lediglich ein Nachhutgefecht - “keine eigenständige innovative Entwicklung.” Wir hinken hinterher, so der Ökonom, und während das sicherlich keine neue Erkentniss ist, so fühle ich mich doch bestätigt in der Mentalitätsfrage.

    In Deutschland geht man lieber um 17 Uhr nach Hause als eine Stunde länger um seinen Arbeitsplatz zu kämpfen. Man verlangt lieber weniger Arbeitszeit und mehr Gehalt, und riskiert eine Verlagerung der Produktion ins Ausland als klein beizugeben. Während die Arbeitslosenrate in den vergangenen Jahrzehnten ständig stieg, und mit ihr der Gehalt der Arbeiter, fragte sich keiner der Beteiligten warum die Gehälter zur selben Zeit in den USA unverändert blieben.

    Während der durchschnittliche Deutsche im Vergleich zu den 30er Jahren fast 900 Stunden pro Jahr weniger arbeitet, beträgt der Rückgang in den USA lediglich 400 Stunden. Allein seit 1990 sanken die jährlichen Arbeitsstunden der Deutschen von 1550 auf 1480, die des Durchnitts-Amerikaner stieg von 1820 auf 1880 Stunden pro Jahr.

    Bei Menschen im erwerbsfähigen Alter belaufen sich die Wochenstunden in Deutschland auf 14,5 - in den USA auf 21,9. Im Jahr 2002 lag das deutsche Jahreseinkommen bei EUR 14.028, in den USA bei EUR 21.692. (Preise von 1990) - Um hier ein System zu erkennen braucht man keinen Nobelpreis.

    Um wirtschaftlich die Führung zu übernehmen brauch Europa, laut Phelps, eine “fundamentale Veränderung der Institutionen und der Einstellund zur Arbeit, die ich nirgends sehen kann.”

    Die Amerikaner mögen außenpolitisch zur Zeit nicht als das große Vorbild auftreten, aber was ihre Arbeitseinstellung angeht so können wir uns immer noch eine große Scheibe abschneiden.

    January 13, 2007

    Die gestiegene Anforderung

    In den letzten Stunden habe ich rund um das Podcamp viele interessante Gespräche zum Thema der Zukunftsausrichtung der Medien geführt und angehört, und bin doch überrascht wie sehr Deutschland immer noch hinterherdenkt.

    Während ich von Zeitungen und ihren Online-Auftritten heute Rund-um-Versorgung erwarten kann und will, sind manche doch immer noch der Überzeugung, dass man sich besser auf eine Sache richtig, als auf viele Sachen nur halbwegs konzentrieren sollte.

    Als angehender Journalist, der zugegebenermaßen mit dem amerikanischen System viel besser vertraut ist, als mit dem Deutschen, muss ich doch ein wenig schmunzeln wenn in der heutigen Zeit tatsächlich noch Leute behaupten, dass ein Redakteur nicht nebenbei noch eine Audio-Datei und einen Videobeitrag, zusätzlich zu seinem eigentlichen Artikel produzieren kann.

    Die Realität ist aber, dass genau das verlangt wird und das es eigentlich keinen Grund gibt warum das nicht gerechtfertigt wäre. Fakt ist, wir hinken hinterher und Tatsache ist, dass das vor allem auf unserer eigenen Faulheit gründet die ich mir selber nicht absprechen will, zumindest wenn ich in Deutschland bin wo Ehrgeiz und Tatendrang nicht gerade gefördert werden.

    Um auf eine mögliche zukünftige Ausrichtung einer Printausgabe im Internet zurückzukehren möchte ich vor allem darauf hinweisen, dass dieses Audio- und Videoangebot schlichtweg ein bereits gutes Konzept komplettieren sollten. Ich gehe nicht auf die Seite meiner liebsten Zeitung um dort Artikel zu lesen die schon in der Printausgabe standen. Wenn mir aber die NYTimes.com eine “Backstory” zu diesem Artikel als mp3 anbietet, indem der Redakteur des Berichts nochmals dazu interviewt wird, dann finde ich das eine sinnvolle Ergänzung. Wenn ich diese Backstory dann noch als Podcast abonnieren kann, und dadurch auf interessante Artikel in der Zeitung aufmerksam werde, die ich ohne das Interview nicht entdeckt hätte dann kann ich das ebenfalls nur begrüßen.

    Wenn mir meine Zeitung dann noch ein Video von dem letzten Bericht aus meiner Nachbarschaft anbietet um das ganze vollends abzurunden, dann bin ich ein komplett zufriedener Kunde und habe dabei nur auf ein Produkt zurückgegriffen: Das von einer einzigen Zeitung.

    Natürlich hätte ich diese zusätzlichen Infos auch woanders bekommen können, aber genau deswegen müssen die Zeitungen ja auch reagieren. Wenn sie mich locken und mir den Aufenthalt auf ihrer Online-Seite schmackhaft machen wollen, dann müssen sie meine Anforderungen erfüllen.

    Bei der Produktion meiner Arbeit stelle ich immer wieder fest, dass unsere erfolgreichsten Gäste einfacher zu erreichen sind als die kleinen Lokal-Redakteure. Während die Stars der Branche die Telefonnummer von zu Hause mitteilen damit man das Interview am Sonntag um 21 Uhr noch führen kann, behauptet der Sportredakteur deiner Zeitung, dass er nach 17 Uhr nicht mehr zu erreichen ist.

    Es hat etwas mit Arbeitseinsatz zu tun und die Gruppe angehender Journalisten die behauptet, dass die Anforderungen die ich an die Branche stelle zu hoch sind, müssen ganz schnell aufwachen wenn sie in ein paar Jahren noch einen guten Job bekommen wollen. In der Zwischenzeit rennen Studenten mit Notizblock, Kamera und Mikrofon durch die Stadt.

    Die Zukunft hat schon längst begonnen und wer mir nicht glaubt, der schaut einfach mal auf die Kursliste einer x-beliebigen Journalism School einer amerikanischen Universität und fragt mich dann ob ich wirklich jede Woche bis weit nach 2 Uhr nachts im Studio die diversen Beiträge fertig gestellt habe.

    > Mehr zum Thema:

    November 23, 2006

    NFL überträgt die NFL

    Am Donnerstag ist mal wieder Thanksgiving in den U.S.A. und während jeder hier zu Lande mit der Tradition des Truthahn essen vertraut ist, wissen die meisten wahrscheinlich nicht was nach dem großen Festmahl in amerikanischen Haushalten folgt.

    Es wird sich vor den Fernseher gesetzt und Football geschaut, denn die National Football League (NFL) setzt jedes Jahr zum Thanksgiving Day zwei Spiele außerhalb ihres normalen Spielplan an. Diese finden immer in den Stadien (und natürlich mit den Teams) der Detroit Lions und der Dallas Cowboys statt. Und während sich an dieser Tradition auch dieses Jahr nichts ändert hat die NFL ein weiteres Spiel in Kansas City hinzugefügt. Das besondere an diesem dritten Spiel ist nicht etwa der Schauplatz, die teilnehmenden Mannschaften oder der Zeitpunkt, nein der Sender der es überträgt sorgt für viele Schlagzeilen, es ist nämlich die NFL selbst, die das Spiel zeigen wird.

    NFL Network ist ein nicht weitverbreiteter Sender der von der NFL kreiert, produziert und kontrolliert wird und damit kommen einem natürlich Gedanken in den Kopf was wohl passiert wenn eine Firma ihr eigenes Produkt verkauft und verbreitet.

    Man könnte es wohl als einen 3-stündigen Werbeblock bezeichnen bei dem natürlich das Spiel gezeigt, aber auch all seine positiven Aspekte hervorgehoben werden. Ich kann mir kaum vorstellen dass die Kommentatoren auf die Anabolika-Fälle eingehen werden oder neue Regeln der Liga kritisieren werden. Warum sollten sie? Schließlich werden sie von der Liga dafür bezahlt ihr Produkt zu präsentieren und nicht von einem unabhängigen TV-Kanal.

    Derselben Meinung scheint auch Rick Reilly von der Zeitschrift Sports Illustrated zu sein, denn er meint: “With the NFL Network covering the NFL, you are not getting objective journalism. You are not getting something that might be negative.” Auf die Frage ob er ernsthaft glaube, dass geschätzte Journalisten wie Chris Collinsworth und Briant Gumble, die das Spiel für den Liga-Sender übetragen werden, das in Erwägung ziehen gibt er zu bedenken: “If you say to many negative things, call out too many people they’ll get towed.”

    Ich behaupte nicht, dass Leute wie Collinsworth von NBC und HBO oder Briant Gumble von CBS, die in der Branche hoch anerkannt sind, ihre Identität verraten werden, aber sie wissen doch auch wer ihr Auftraggeber ist und von welchen Sender sie vielleicht in der Zukunft mal wieder einen Gehaltscheck bekommen wollen.

    “In three years that I’ve been at the NFL Network have I been told what to say or what I can’t say. […] They only thing we don’t talk about is the gambling line or the overs and unders,” meint hingegen Rich Eisen von der NFL Network Show “NFL Total Access” in der Radio Sendung von Dan Patrick. Er nennt ein Beispiel von einem Segment in dem sie eine Regeländerung kritisieren und was für negative Effekte diese auf das Spiel hat.

    Fox News kritisiert auch aller zwei Monate mal President Bush um bei Kontroversen auf den Bericht zu verweisen und lobt ansonsten seine Entscheidungen 24/7 in den Himmel.

    Die Frage ist also, ob man solchen Firmen erlauben kann einen TV Sender zu entwickeln (man kann sie sicherlich nicht daran hintern) oder ob man ihnen das Recht absprechen kann seine Spiele dann selber zu übetragen. Das ist Aufgabe der Regierung und der Behörden und ich bin mir sicher, dass ein Bundesliga Sender der alle Rechte an sich selbst verkauft in Deutschland zumindest ein paar Erklärungen abliefern müsste.

    Es gab sogar eine Anhörung im U.S. Kongress, allerdings nicht um die Objektivität des Senders in Frage zu stellen, sondern um zu prüfen ob der Schritt hin zu Live-Spielen auf Cable Channels und die Erhöhung der Preise vom NFL Network mit dem Sports Broadcasting Act konform sind. Bisher wurden Spiele im “Free-TV” auf den Networks von ABC, CBS, NBC und FOX übertragen. NFL Network verlangt von den Kabel Firmen höhere Kosten um den Sender ins Programm aufzunehmen. Kosten, die “total aus dem Gleichgewicht” sind, meint der chief operating officer von Time Warner Landel Hobbs, da sie in keinem Vergleich zur Zuschauerzahl stehen. NFL executive vice president and general counsel Jeffrey Pash meinte dazu, dass die Erhöhung der Kosten auch die gesteigerte allgemeine Beliebtheit der Liga mit einbeziehe.

    Mittlerweile haben Kabel Anbieter wie Comcast angekündigt wegen der erhöhten Preise, die nicht auf alle Kunden übertragen werden sollen, das NFL Network in einem extra “Luxus-Sport-Paket” anzubieten. Das widerrum will das Network ebenfalls verhindern da es sie noch mehr isolieren würde.

    Also schauen wir heute abend die Spiele, sitzen mehr oder weniger neben unserem Truthahn und fragen uns ob der Kommentator den Spielzug wirklich klasse fand oder nur sein Produkt gut verkaufen will. Dem Zuschauer wird es letztendlich egal sein, aber Fragen müssen trotzdem gestellt werden.

    November 20, 2006

    “Web First” in der Springer Zentrale

    Der Standard aus Österreich berichtet:

    Freitag startet “Die Welt” das “Projekt Newsroom”: Im 15. Stock des Axel-Springer-Hauses wurde die “größte integrierte Zeitungs- und Onlineredaktion Deutschlands” (Eigenwerbung) eingerichtet.

    Auf 50 Arbeitsplätzen werken künftig 150 Journalisten von sechs bis 24 Uhr im Schichtbetrieb - Schreiber der Welt, “Welt am Sonntag”, “Welt kompakt”, der “Berliner Morgenpost” und welt.de.

    Wo bisher Print- und Online-Redakteure getrennte Wege gingen, sitzen sie jetzt unmittelbar nebeneinander. Was die WAZ Mediengruppe mit West Eins wohl im nächsten Jahr starten wird hat der Axel Springer Verlag in seiner Zentral in Berlin schon jetzt hinbekommen und folgt damit dem Vorbild des Guardian in London und mehreren anderen renommierten internationalen Zeitungen, betritt allerdings Neuland auf deutschem Boden.

    Morgens sitzen als erstes die Online-Redakteure von WELT.de an den Tischen, und erst nach Mitternacht beenden die Kollegen von WELT KOMPAKT dort ihre Arbeit.

    So schreibt man auf Welt.de und man darf vor allem gespannt sein wie sich das “Web first” Konzept auszahlt wo künftig nicht mehr Artikel für die Print-Ausgabe zurückgehalten werden sondern sofort auf der Website erscheinen sollen.

    Das kann nur der richtige Weg sein in einer Welt wo die Einnahmen im Internetbereich um 7% der Gesamtwerbeeinnahmen stiegen. Die New York Times legt ihre Redaktion übrigens erst 2007 zusammen und somit hat es Axel Springer zumindest den Jungs aus Midtown erstmal gezeigt.

    > Das meint die DPA: “Springer trägt mit der Umgestaltung den veränderten Gewohnheiten vor allem junger Menschen Rechnung, die mehr im Internet surfen und weniger Zeitung lesen.”